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Ausflugstipps von Bernd Voß

Wilstermarsch E-Trimobil

Mit Familie, Freunden und Rückenwindgarantie rund um Deutschlands Tiefste Landstelle. Das Wilstermarsch E-Trimobil ist das erste seine Art. Unterstützt durch einen durchzugstarken Elektromotor können drei Erwachsene oder zwei Erwachsene und zwei Kinder auf dem Trimobil die Wilstermarsch erkunden.

Das Trimobil können Sie bei der Wilstermarsch Service GmbH ( info {at} wilstermarsch-service(.)de oder 04823/9215950) vorbestellen.

Das Trimobil ist wirklich leicht zu händeln, absolut kipstabil und darf selbstverständlich die Radwege benutzen. Zwei Fahrer können treten, ein dritter Erwachsener oder zwei Kinder können dann als Sozius mitfahren.

Leihgebühr für unser Wilstermarsch E-Tremobil: 22 € pro Tag.

– Entleihbedingungen

Gemüsetörn

Radtour entlang der Elbe und durch eines der größten Gemüseanbaugebiete der Marsch Schleswig-Holsteins.

Der Gemüseanbau, mit dem holländische Siedler nach den Eindeichungen der Wildnisse begannen, findet hier ideale Voraussetzungen: Leichter Marschenboden, frischer Wind und viel Wasser. Heute bewirtschaften ca. 35 Betriebe eine Fläche von 450 ha – neben Dithmarschen das größte Anbaugebiet in Schleswig-Holstein.

Die Radtour führt zunächst zum Störsperrwerk (Info-Tafel auf der nördlichen Störseite). Schon kurz hinter dem Sperrwerk lädt ein Rastplatz am Hafen Ivenfleth zur Pause ein. Der Hafen liegt übrigens im ehemaligen Störbett. Das Sperrwerk wurde neben die Stör gebaut und der Fluss umgeleitet.

Der Weg führt weiter ins malerische Borsfleth. „Wasserlauf mit Barschen“ – von dieser Beschreibung rührt der Name des Ortes. Anschließend radeln wir dann nach Krempe – der kleinsten Stadt in Holstein. Der Marktplatz und das Rathaus sind Sehenswürdigkeiten der alten Hafen- u. Festungsstadt.

Von hier führt die Radtour durch die Marsch entlang schöner Bauernhäuser wieder nach Glückstadt.

Routenlänge: 27 km

Startpunkt: Glückstadt

Parkmöglichkeiten: Kostenpflichtige Parkplätze am Startpunkt/Marktplatz, kostenfreie Parkplätze in unmittelbarer Umgebung (Bohnstraße oder Bahnhof).

Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Bahnhof Glückstadt ca. 500 m vom Stadtzentrum entfernt (NOB-Strecke Hamburg-Westerland und DB-Strecke Hamburg-Itzehoe) oder Bahnhof Krempe (DB-Strecke Hamburg-Itzehoe).

Streckenverlauf/Sehenswertes:

  • Stadtdenkmal Glückstadt
  • Störsperrwerk
  • Borsfleth
  • Krempe – kleinste Stadt in Holstein.

Gruppenfreundliche Einkehrmöglichkeiten:

  • Café am Museum Am Fleth 32, 25348 Glückstadt, Telefon: 04124-608325
  • Café & Galerie der Bücherstube Am Fleth 30, 25348 Glückstadt, Telefon: 04124-937546
  • Fortuna Teehuus Große Nübelstraße 1, 25348 Glückstadt, Telefon: 04124-6030780
  • Café & Bäckerei Klingbeil Am Markt 7, 25348 Glückstadt, Telefon: 04124-7979
  • Bistro & Café Nettchen am Hafen Am Hafen 1a, 25348 Glückstadt (nur in der Sommersaison)
  • Gasthaus der kleine Heinrich Am Markt 2, 25348 Glückstadt, Telefon: 04124-3636
  • Kandelaber Am Markt 14, 25348 Glückstadt, Telefon: 04124-932777
  • Hotel und Restaurant Der Däne Am Markt 3, 25348 Glückstadt, Telefon: 04124-980980
  • Restaurant Kulinarium Bohnstraße 1, 25348 Glückstadt, Telefon: 04124-608560
  • Restaurant zur alten Mühle Am Hafen 54, 25348 Glückstadt, Telefon: 04124-1807
  • Galerie-Café Am Neuendeich 162, 25348 Blomesche Wildnis, Telefon: 04124-890449 (Nur Sa und So geöffnet)
  • Gasthaus „Op de Deel“ Am Neuendeich 127, 25348 Blomesche Wildnis, Telefon : 04124-8700
  • Zur Störmündung Ivenfleth 6, 25376 Borsfleth, Telefon : 04124-89141
  • Restaurant Beermanns Büttel 144, 25376 Borsfleth, Telefon : 04824-400668
  • verschiedene Hofläden entlang der Strecke

Sonstige Angebote:

 

 

Nordsee- und Dünen-Feeling das ganze Jahr


Mitten in den Dünenausläufern hinterm Deich gelegen, macht die Dünen-Therme in St. Peter-Ording ihrem Namen alle Ehre.

Sie beherbergt ein ebenso spannendes wie entspannendes Freizeit- und Erlebnisbad mit mehr als 1.000 Quadratmetern Wasserfläche. Mit großen Erlebnisbecken, mit Ruhezonen, mit einer Black-Hole-Erlebnisrutsche, mit gastronomischem Bereich und natürlich mit viel, viel reinem, klaren Nordseewasser. Spaß für die ganze Familie ist damit garantiert – und zwar das ganze Jahr und bei jedem Wetter.

Die perfekte Ergänzung findet das Freizeit- und Erlebnisbad in einer vielfältigen Saunalandschaft mit ihrem abwechslungsreichen Dünengarten im Freien und zwei brandneuen Ruheräumen mit Panoramablick.

Übrigens: Auch das Gesundheits- und Wellnesszentrum in der Dünen-Therme mit seinen Gesundheitsvorsorge- und ambulanten Kurprogrammen sowie vielfältigen Wellness- und Beauty-Angeboten lohnt mehr als einen Besuch.

Informationen unter Tel. 04863-999 161 – E-Mail: info {at} duenen-therme(.)de

Schleusenmeile in Brunsbüttel

Aktuell ringen die Politiker um Finanzierungsmöglichkeiten für den überfälligen Bau einer neuen Schleusenkammer in Brunsbüttel, um den Nord-Ostsee-Kanal wettbewerbsfähig zu halten. Dieser ist für die Wirtschaft in Schleswig-Holstein, aber auch für den Hamburger Hafen unverzichtbar. Daneben müssen alle Schleusentore, die noch aus Kaisers Zeiten stammen, repariert werden. Sie gehen in immer kürzeren Abständen kaputt. Es lohnt sich also, sich diese große Schleuse mal von Nahem an zu sehen. Vom Deich aus kann man über den Mündungstrichter der Elbe blicken und den großen Schiffen nachzuschauen, bis sie am Horizont verschwinden.
Unmittelbar am Ufer, entlang der Deiche, auf Spurwegen umgeben von Feldern, vorbei an Schafen und Molen. Das alles wird den Radtouristen in Brunsbüttel und Umgebung geboten. Aus dem Grund bietet die Stadt den idealen Ausgangspunkt für Fahrradtouren (besonders als Start- und End-punkt für die NOK-Route).Mit dem neuen Großprojekt SCHLEUSENMEILE wird das touristische Herz Brunsbüttels entwickelt. Die Schleusen und damit auch die riesige Baustelle der 5. Schleusenkammer soll „erlebbar“ gemacht werden. Erste Bausteine dieses Prozesses können Sie schon jetzt erleben können: ein maritimer Erlebnisspielplatz SPIELDECK und eine Schiffsinformationsanlage bieten viel Spaß und Wissenswertes für Groß und Klein.
Als Hafen- und Schleusenstadt an Elbe und Nord-Ostsee-Kanal hat Brunsbüttel aber auch noch weitere sehenswerte Attraktionen zu bieten. Sie können einen schönen Tagesausflug daraus machen.

Zusätzliche Informationen

  • Öffnungszeiten:
  • Preise:frei
  • Kontakt:Touristinfo Brunsbüttel
  • Anschrift:Gustav-Meyer-Platz 2,25541 Brunsbüttel
  • Telefon:0 48 52 – 83 66 24
  • Fax:0 48 52 – 83 68 30
  • E-Mail:touristinformation@stadt-brunsbüttel.de
  • Webseite:www.brunsbuettel.de

Deutsche Design-Kunst im Wenzel-Hablik-Museum

Das kleine, aber feine Museum in Itzehoe stellt zur Zeit Modelle des Designers Peter Maly aus, eine Attraktion für Liebhaber des Wohndesign. Nach seinem Studium der Innenarchitektur war Peter Maly von 1960 bis 1970 Mitglied der Redaktion Schöner Wohnen. Seit 1970 führt er eines der erfolgreichsten Design-Studios in Deutschland, zusammen mit fünf Mitarbeitern. Sein Entwurfsspektrum ist beeindruckend weit.Mit Maly, der vor wenigen Tagen seinen 75. Geburtstag feierte und in Aumühle bei Hamburg lebt, präsentiert das Museum einen der bedeutendsten zeitgenössischen Designer Deutschlands und stellt ihn mit Präsentationsentwürfen, Modellen und vielen Möbeln aus mehreren Jahrzehnten vor. Charakteristisch für Malys Arbeiten ist die Liebe zu geometrischen Formen und sein Streben nach Klarheit, Funktionalität und Langlebigkeit der Produkte. Einige Entwürfe wurden bereits heute schon zu modernen Klassikern. Für seine Arbeiten erhielt er zahlreiche nationale und internationale Auszeichnungen.Jahrzehnte deutscher Einrichtungstrends auf wenigen Quadratmetern im Wenzel-Hablik-Museum. Vier Stühle aus 1984, 1999, 2000 und 2010 stehen für Generationen von Möbeln. Peter Malys Entwürfe stehen seit 40 Jahren für Klassiker und langlebige Produkte. Malys Erfolg beruht auf der handwerklichen Kompetenz des gelernten Tischlers, der Materialsensibilität und der intimen Kenntnis funktionalen Designs.„Design aus vier Jahrzehnten“: zu sehen bis 23. Oktober, dienstags bis freitags von 14 bis 17 Uhr, sonnabends 14 bis 18 Uhr und sonntags 11 bis 18 Uhr.

Seehundstation in Friedrichskoog

Diese Auffangstation für verlassene oder erkrankte Jung-Robben (Heuler), ist die einzig anerkannte Seehundstation in Schleswig-Holstein. Die Aufzuchtsstation ist für Besucher nur per Videokamera zu besichtigen, da der Zutritt nicht gestattet ist. Obwohl die Seehundstation mehrere Aufgaben besitzt und nicht nur ein reines Touristenziel ist, hat sie sich zu einem richtigen Besuchermagneten entwickelt. Die 1985 gegründete Einrichtung dient eigentlich drei Zwecken. Hierzu gehören die Informations- und Umweltbildungsarbeit, die Aufnahme und Aufzucht von Robbenbabys, die an Nord- oder Ostsee ohne Muttertier aufgefundenen wurden, sowie die Erforschung dieser Meeressäugetiere.

Die Anlage besitzt daher einige Besonderheiten und ist nicht mit einem klassischen Zoo vergleichbar. Hierzu gehört, dass die aufgenommenen kleinen Seehund- und Kegelrobbenbabys, die als Heuler bezeichnet werden, nach ihrer Aufzucht wieder ausgesetzt werden. Daher wachsen die Tiere weitgehend ohne Kontakt zum Menschen auf und eine Beobachtung ist nur aus der Ferne möglich.

Doch es gibt auch dauernd in der Station lebende Robben. Diese befinden sich im Besucherbereich in separaten Becken und sind sogar durch unterirdische Scheiben zu sehen. Täglich werden sie zu festen Zeiten gefüttert. Dass ist jedes Mal die Hauptattraktion. Da die Fütterung kommentiert wird, erfährt der Besucher ganz nebenbei viele interessante Details über die Seehunde und die Aufgaben der Station, aber auch über das richtige Verhalten beim Auffinden von Heulern in der freien Natur.
Abgerundet wird der Erlebnisbereich durch eine umfangreiche Ausstellung zum Thema Seehund, mit vielen Fotos und leicht verständlichen Texten sowie Objekten zum Anfassen und Mitmachen. Auch werden hier Vorträge gehalten und Filmbeträge gezeigt oder es gibt Lesenachmittage für die Kinder. Außerdem wurde auf dem Gelände die ehemals auf der Nordseeinsel Trischen stehende Buschsandbake aufgestellt. Sie diente dort als Signalturm für die Schifffahrt. Die Besucher können heute vom Turm die gesamte Station, den Friedrichkooger Hafen und die Küste überschauen.

Ein Besuch lohnt sich auch bei schlechtem Wetter, da es überall die Möglichkeit gibt, sich unter zu stellen. Verläßt man die Seehundstation, kann man gemütlich am Hafenbecken entlangschlendern und in eine der zahlreichen Gaststätten einkehren. Denn ein Fischbrötchen oder ein üppiger Krabbenteller sind in Friedrichskoog  ein Muss!

 

Stadtgalerie Brunsbüttel

Brunsbüttel hat ein gutes museumspädagogisches Programm und aktuell läuft eine Ausstellung der Künstlerin Kristin Grothe aus Neumünster, weitere hat die Leiterin Eikermann-Moseberg vorbereitet. Neu sind für die Historikerin aus Flensburg die KuKi-Kunstkinder. Die Vorschulkinder aus den Brunsbütteler Kindertagesstätten lernen in verschiedenen Veranstaltungen die Kunst der Gegenwart kennen und verstehen.

Im November kommt die Landesschau vom Bundesverband Bildender Künstler Schleswig-Holsteins nach Brunsbüttel, in der verschiedenste Künstler ihre neuesten Arbeiten ausstellen. Diese Gemälde, Grafiken, Objekte, Skulpturen oder Fotografien sollen von den Besuchern mit einem Publikumspreis prämiert werden. Neben der Stadtgalerie werden auch im Heimatmuseum Exponate zu sehen sein. Es wird aber noch ein dritter Ausstellungsort gesucht.

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