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Artikel getagged mit: Kohle

[20.07.2012 | Kein Kommentar]

Zum Beschluss der Gesellschafterversammlung des in Tübingen ansässigen Südweststromverbundes das von der SWS Kraftwerks GmbH in Brunsbüttel geplante Steinkohlekraftwerk nicht mehr zu bauen:

Mit dieser Entscheidung ist auch am Industriestandort Brunsbüttel der Weg frei für den Einstieg in die Erneuerbaren Energien. Dieser Beschluss ist ein wichtiger Schritt zur Auflösung der Blockaden der Erneuerbaren Energien. Das geplante Kohlekraftwerk wäre das Größte Kohlekraftwerk Deutschlands gewesen. Es hätte auf Jahrzehnte die Region mit seinen Abgasen belastet und mit der Abwärme die Elbmündung aufgeheizt. Schleswig Holsteins Klimabilanz hätte sich erheblich verschlechtert.

Auch wenn die Entscheidung mit von der immer schlechteren Wirtschaftlichkeit des Kohlestroms getragen sein wird, ist sie wesentlich der intensiven jahrelangen Arbeit der örtlichen Bürgerinitiative zu verdanken.

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[26.09.2010 | Kein Kommentar]

 

Das E-Werk Mittelbaden verzichtet auf eine Beteiligung am Steinkohlekraftwerk Brunsbüttel und wird die dafür vorgesehenen Mittel in Höhe von rund 30 Millionen Euro in Erneuerbare Energien stecken.  

Die Grüne Landtagsfraktion begrüßt den Rückzug des E-Werks Mittelbaden aus dem Kohlekraftwerksprojekt in Brunsbüttel. Dieser Rückzug ist nur konsequent, und es ist besonders erfreulich, dass die vorgesehenen 30 Millionen Euro nun in Erneuerbare Energie fließen sollen.

Neue Kohlekraftwerke sind unwirtschaftlich, wenn sie im Jahr weniger als 6.000 Volllaststunden Strom erzeugen. Durch die gesetzlich vorgeschriebene vorrangige Einspeisung von erneuerbarem Strom in die Netze müssen bei hohem Windstromaufkommen fossile Kraftwerke gedrosselt oder abgeschaltet werden. Die schleswig-holsteinische Landesregierung erwartet für das Jahr 2020 einen Ertrag von erneuerbarem Strom, der 130 Prozent des Verbrauchs in Schleswig-Holstein entspricht. Die Stromnetze werden dermaßen mit Windstrom belegt sein, dass neue Kohlekraftwerke in Brunsbüttel hochgradig unwirtschaftlich und zu Investitionsruinen werden.

Dies wird sicherlich nicht der letzte Aussteiger sein. Die Landesregierung muss jetzt die Reißleine ziehen und die Kohlekraftwerke in Brunsbüttel stoppen. Die Zukunft ist erneuerbar. Die Sonne schickt uns keine Rechnung.


[20.06.2010 | Kein Kommentar]

 

Die Deutsche Umwelthilfe hat den Genehmigungsbehörden in Schleswig-Holstein ein neues Rechtsgutachten vorgelegt, wonach die Genehmigungen für die neuen Kohlekraftwerke Brunsbüttel in Zukunft praktisch unmöglich ist. Bernd Voß, Landtagsabgeordneter der Grünen aus Wilster sagt dazu:

 Nun bestätigt ein weiteres Gutachten unseren Kampf gegen die geplanten Kohlekraftwerke in Brunsbüttel: Der geplante Bau zweier Kohlekraftwerke am Standort Brunsbüttel ist auf Grund des europäischen Wasserrechts nicht genehmigungsfähig. Weiterlesen »


[19.05.2010 | Kein Kommentar]

 Zu dem Rückzug Schweizer Investoren aus einem Kohlekraftwerksprojekt in Brunsbüttel erklärt Bernd Voß:

 Die Grüne Landtagsfraktion begrüßt den Rückzug von Investoren aus einem Kohlekraftwerksprojekt in Brunsbüttel. Begründet wird der Ausstieg mit den unklaren Kosten der CO2-Zertifikate und der wachsenden Kritik von UmweltschützerInnen. Weiterlesen »