Home » Archiv

Artikel getagged mit: Nordsee

[24.03.2017 | Kein Kommentar]

Presseinformation Nr. 141.17 / 24.03.2017

Rede zu Protokoll gegeben.

TOP 69 – Bericht zur Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“

Dazu sagt der agrarpolitische Sprecher der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Bernd Voß:

Das GAK-Gesetz hilft dem ländlichen Raum!

Ich danke der Landesregierung für den Bericht. Die Beteiligung des Bundes an den Kosten für den Küstenschutz und für Investitionen in ländliche Räume ist für unser Land von großer Bedeutung. Dies verdeutlicht auch ein anderer Bericht, der vor wenigen Tagen veröffentlicht wurde. Ich spreche vom Klimareport des Deutschen Wetterdienstes und des LLUR.

Der Klimawandel ist längst Realität. Die Veränderungen, die bereits eingetreten und nachweisbar sind, lassen ahnen, was unserem Land bevorsteht, wenn die Ziele für den Klimaschutz nicht eingehalten werden.

Dabei können wir uns schon fast sicher sein, dass die Messlatte gerissen wird. Na wenn schon, sagen vielleicht einige. Mehr warme Sommertage beleben das Geschäft beim Tourismus. Skigebiete haben wir hier nicht, also warum sollen uns graue Haare wachsen, wenn die Winter milder werden.

Wir sind hier in den gemäßigten Breiten in der Tat global betrachtet nicht die Hauptbetroffenen, das ist wahr. Aber ebenso wahr ist auch, dass wir in Bezug auf Küstenschutz und Hochwassermanagement in den nächsten Jahrzehnten vor immensen Herausforderungen stehen werden.

Wir haben uns mit Strategien wie Wattenmeer 2100 strategisch früh und gut aufgestellt. In diesem Jahr werden wir rund 75 Millionen Euro für den Küstenschutz ausgeben. 44 Millionen kommen vom Bund, 8 Millionen von der EU und immerhin 23 Millionen investieren wir an eigenen Mitteln. Die Mittel der Gemeinschaftsaufgabe werden zu fast 60 Prozent für den Küstenschutz aufgebraucht. Da sind weitere Mittel für Maßnahmen noch nicht mit eingerechnet, die ebenfalls mit dem Klimawandel zusammenhängen: Die Wiederaufforstung nach Sturmschäden und wasserwirtschaftliche Maßnahmen zur Verminderung des Hochwasserrisikos.

Dabei sind die übrigen Maßnahmen wie Kofinanzierung der Ökolandbauförderung, der Investition in mehr Tierschutz, Gewässerschonende Gülleausbringung, Breitbandausbau, Bildungsinfrastruktur, Nahversorgung, höchst sinnvoll. Sie stärken die ländlichen Räume. Dieses Geld kommt bei den Menschen an und verbessert die Lebensqualität in den ländlichen Räumen. Davon könnten wir noch mehr gebrauchen.
Weiterlesen »


[09.02.2017 | Kein Kommentar]

9. Feb. 2017; Pressemitteilung Bernd Voß (Grüne) zum Urteil des BVG zur Elbvertiefung

Zum Urteil des Bundesverwaltungsgerichts zur Elbvertiefung sagt Bernd Voß, Grüner Landtagsabgeordneter aus der Wilstermarsch:

Ich sehe die geplante Elbvertiefung insbesondere aus Gründen der Deichsicherheit kritisch. Die Auswirkungen für das Ökosystem und die Folgekosten der Elbvertiefung sind gravierend.

Es hat sich mit dem heutigen Urteil wieder einmal gezeigt, dass die öffentliche Verwaltung erhebliche Mängel bei den Planungsvorhaben aufweist. Juristisch nicht auf der Höhe und getrieben durch den politischen Wunsch nach Schnelligkeit bei Großvorhaben werden Fehler gemacht.

Heute ist auch klar geworden, wer bei den Folgen für Mensch und Natur fuscht, der legt eine krachende Bauchlandung hin. Die immer wieder festzustellende Planungsarroganz muss endlich aufhören. Das kann man nicht dem Rechtsstaat und den Gerichten anlasten. Wir brauchen Qualität und Nachhaltigkeit bei Planungsvorhaben.

Fakt ist doch, dass die neue Generation der Containerschiffe auch bei ausgebaggerter Elbe nicht in den Hamburger Hafen fahren können. Wir brauchen eine stärke Zusammenarbeit und Verantwortungsgemeinschaft der Norddeutschen Länder. Daher setzten wir Grüne auf eine verstärkte Hafenkooperation: Weniger baggern und mehr zusammenarbeiten.


[16.12.2016 | Kein Kommentar]

16.12.2016

Projekt „Regiobranding in den Elbmarschen“

Grüner Landtagsabgeordneter Bernd Voß informiert sich über Projekt „Regiobranding in den Elbmarschen“

Anlässlich des in regelmäßigen Abständen stattfindenden „Ausschwärmtages“, an dem sich alle Abgeordneten der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Schleswig-Holsteinischen Landtag in ihren Wahlkreisen bei Organisationen, Verbänden und Initiativen zu einem Thema – dieses Mal lautete es „Offene Gesellschaft“ – informieren, besuchte Bernd Voß, Grüner Landtagsabgeordneter aus der Wilstermarsch, die lokalen Organisatoren des Projektes „Regiobranding“.

Im Gespräch mit Beate von Malottky (Amt für Denkmalschutz) und Peter Huusmann (Kreisentwicklung/Regionalplanung im Kreis Steinburg), an dem auch die Grüne Kreistagsabgeordnete Inken Carstensen-Herold sowie der Vorsitzende des Kreisumweltschutzausschusses, Jürgen Ruge, teilnahmen, erfuhr der Landtagsabgeordnete, dass die Steinburger Elbmarschen eine von drei sogenannten „Fokusregionen“ ist, die vor gut eineinhalb Jahren vom Bundesministerium für Bildung und Forschung ausgewählt worden ist, um im Austausch mit vielen Bürgerinnen und Bürgern die Identifikation der Bewohnerinnen und Bewohner mit der Region und ihrer Kulturlandschaft zu ermitteln.

xregiobranding-mit-beate-von-malottky-inken-c-h-und-bernd-voss

Beate von Malottky, Inken Carstensen-Herold, Bernd Voß

Wissenschaftlich begleitet wird das Projekt durch die Leibniz Universität Hannover, die eng mit „Praxispartnern“ aus der Region zusammenarbeitet. Ziel ist es, dass im unmittelbaren Austausch mit breiten Teilen der Bevölkerung die Besonderheiten der Region herausgearbeitet werden, mit denen sich die Bürgerinnen und Bürger identifizieren. So wird schließlich eine regionale Identität aufgebaut.
Weiterlesen »


[12.11.2016 | Kein Kommentar]

Presseinformation Nr. 476.16 / 11.11.2016

Friesische Sprache und Kultur stärkt die Zusammenarbeit der Nordseeregion!!

Zur heute unterzeichneten Erklärung zur regionalen Zusammenarbeit zwischen Schleswig-Holstein und den drei niederländischen Provinzen Groningen, Fryslân und Drenthe sagt der europapolitische Sprecher der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Bernd Voß:

Es freut mich sehr, dass Schleswig-Holstein mit dieser Absichtserklärung auch im Bereich der Nordsee einen weiteren Schritt hin zu einer regionalen Zusammenarbeit vollzogen hat. Es ist richtig, hier die Themen Minderheiten, sprachliche Vielfalt, gemeinsame Kulturgeschichte und kulturellen Austausch obenan zu stellen. Friesische Sprache und Kultur sind so etwas wie grenzüberschreitende, kulturelle Perlen im Nordseeraum und für die regionale Identität sehr bedeutsam.

Herausforderungen, wie den Hochwasserschutz, die Energiewende mit der Entwicklung innovativer Technologien, wie zum Beispiel Power-to-Gas Speicherung, die erforderliche Anpassung an den Klimawandel, stellen sich gleichermaßen hier wie dort – auch dabei können alle nur profitieren von einer gut funktionierenden Zusammenarbeit.

Wir wollen die Zusammenarbeit in der Nordseeregion weiter ausbauen. Die Ostseekooperation kann dabei durchaus als Vorbild dienen. Wir brauchen mittelfristig eine europäische Nordseestrategie, um auch weitere für unsere Regionen wichtige Themenfelder, wie Sicherheit und saubere Treibstoffe im Schiffsverkehr, Verklappung, Fischereifragen, Meeresschutz sowie nachhaltigen Tourismus mit unseren PartnerInnen im Nordseeraum weiter voranzubringen.